Technische Information
VGA-SIGNAL

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Bezeichnung der einzelnen Auflösungen im PC - Bereich

Das Bildschirmformat der meisten Monitore beträgt das Verhältnis von 4:3.
4 Teile in X - Richtung und 3 Teile in Y - Richtung.

Abb.: Pixelauflösung von PCs

Der Standard VGA für die Pixelauflösung von PC - Monitoren kam 1987 von IBM. VGA (Video Graphics Array) stand dabei für 640 x 480 Pixel (Bildpunkte) und 16 Farben. Es folgte Super VGA (SVGA) als Standard der VESA (Video Electronics Standards Association) mit 800 x 600 Bildpunkten. Den nächsten Schritt machte 1990 IBM mit dem Extended Graphics Array (XGA) mit 1024 x 768 Pixel, gefolgt von Super XGA (SXGA) mit 1280 x 1024 Pixel und Ultra XGA (UXGA) mit 1600 x 1200 Pixel. Ein Zwischenmaß ist SXGA+ mit 1400 x 1050 Pixel. Der aktuellste Standard ist QXGA mit 2048 x 1536 Pixel.

Einige angenäherte Pixelfrequenzen

Horizontal
Bildpunkte
Vertikale
Bildpunkte
Bildwechsel-
frequenz
Pixelfrequenz
640 Pxl.
480 Pxl.
60 Hz
25 MHz
640 Pxl.
480 Pxl.
80 Hz
35 MHz
800 Pxl.
600 Pxl.
70 Hz
45 MHz
1024 Pxl.
768 Pxl.
70 Hz
75 MHz
1280 Pxl
1024 Pxl.
70 Hz
125 MHz
1600 Pxl.
1200 Pxl.
70 Hz
180 MHz
2048 Pxl.
1536 Pxl.
70 Hz
300 MHz

Die Frequenzen der oberen Tabelle dienen als Richtlinie. Sie sind mit einer Näherungsformel berechnet und gerundet.


Berechnung der Grenzfrequenz

Pixel pro Sekunde
Die Anzahl der Bilder pro Sekunde kann durch folgende Formel bestimmt werden:




Der Overhead drückt den Teil des Bildes aus, der nicht sichtbar ist.


Pixel pro Sekunde (grobe Annäherung)
Der Overhead ist oft nicht bekannt. Die Anzahl der Pixel / Sekunde kann trotzdem mit ausreichender Genauigkeit bestimmt werden. Dazu kann der Overhead mit einem Multiplikationsfaktor von 1,3 - 1,4 angenommen werden. Mit der Näherung liegt der Fehler bei ca. 5%.




Maximale Frequenz des Bildes
Die maximale Frequenz eines Bildes bestimmt sich aus dem Wechsel eines schwarzen mit einem weißen Punkt. Dadurch ergibt sich die maximale Frequenz aus der Halbierung der Pixelfrequenz.




Zur Auswahl des entsprechenden Produktes aus unserer Gerätereihe, sollte die Pixelfrequenz herangezogen werden. Diese Pixelfrequenz sollte der maximalen Gerätefrequenz unserer Geräte gegenübergestellt werden. Dadurch wird die Flankenanstiegszeit des Bildpunktes besser berücksichtigt.