DVI-Steckerübertragungen
Ähnlich dem Scart-Anschluss in der Unterhaltungselektronik, welcher nahezu alle Anschlüsse zusammenfasst, wurde für die audiovisuelle Darstellung in der Computerbranche der DVI-Anschluss entwickelt. Nach den ersten Versuchen mit älteren Standards wie P & D und DFP entstand der EVC-Steckanschuss. Durch die digitale Weiterentwicklung der Bildsignalübertragung wurde dieser erste Entwurf in einen anlogen DVI-Steckanschluss DVI-A und einer digitalen Steckverbindung DVI-D geändert. Beim analogen Steckanschluss DVI-A werden am Stecker selbst die 4 Coax-Anschlüsse analog mit RGBS belegt. Diese sind beim digitalen Steckanschluss DVI-D nicht belegt, dafür werden die Bild- und Steuersignale per Multiplex über die Stiftanschlüsse geführt. Durch neu hinzugekommene zusätzliche digitale Steuerungssignale gibt es beim DVI-D Anschluss wiederum die Varianten 18+1 und 24+1 Stiftbelegungen.
Schlussendlich in der neuesten Variante den DVI-I Steckanschluss, welcher mit zusätzlicher Elektronik den Analogteil digitalisiert und momentan alle Belegungen innehat. Der Nachteil dabei ist, dass die Kabellänge der DVI-I Kabel nur auf wenige Meter begrenzt ist.
Was ist Single- und Dual Link?

Bei den ersten Normungen zum DVI Standard wurde die Übertragungsbandweite mit einem Maximum von 165 MHz festgelegt. Diese Übertragungsbandbreite wurde rückwirkend >Single link< bezeichnet. Jeder einzelne Kanal nennt sich TDMS (Transition Minimized Differential Signaling). Da in der fortgeschrittenen Zeit die Bildauflösungen sich enorm verfeinert haben wurde die Frequenzübertragung um drei weitere Kanäle erweitert so dass sich die jetzige Brandweite für DVI-D Schnittstellen sich auf 330 MHz erweitert hat. Dies entspricht ca. 2048 x 1536 pixel.

Generell kann einer DVI Anschlussbuchse von außen die volle Belegung nicht angesehen werden da Teiladaptionen für andere Signal-Modis wie zum Beispiel HDMI oder analoges VGA-Signal (RGBHV) teilweise möglich sind, dabei andere rückwärtige Anschlussbelegungen im Gerät fehlen.

Bei reinen Bildübertragungen welche über einer Strecke von ca. 10 Metern hinausgehen empfehlen sich
DVI-I / 15pHD-Adapter. Bei HDMI Übertragungen wird der Kopierschutz HDCP nicht mit berücksichtigt.

Kabellängen für DVI-D Kabel nur max. 10 Meter bei max. Frequenzleistung.

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DVI-D (nur digital)

DVI-I (integegarated, analog und digital)
01 = TDMS-Daten 2-
02 = TDMS-Daten 2+
03 = Abschirmung TDMS-Daten 2,4
04 = TDMS-Daten 4-
05 = TDMS-Daten 4+
06 = DDC Takt
07 = DDC Takt
08 = Analog: V-Sync
09 = TDMS-Daten 1-
10 = TDMS-Daten 1+
11 = Abschirmung TDMS-Daten 1,3
12 = TDMS-Daten 3-
13 = TDMS-Daten 3+
14 = +5 Volt
15 = Masse für +5 Volt
16 = Hotplug-Delect
17 = TDMS-Daten 0-
18 = TDMS-Daten 0+
19 = Abschirmnung TDMS 0,5
20 = TDMS-Daten 5-
21 = TDMS-Daten 5+
22 = Abschirmung TDMS-Takt
23 = TDMS-Takt +
24 = TDMS-Takt -



C1 = Analog: Rot
C2 = Analog: Grün
C3 = Analog: Blau
C4 = Analog: H-Sync
C5 = Analog: Masse

Anforderungen an DVI-Kabel
• Übertragungen von Videodaten über zwei TDMS-links mit jeweils 3 Kanälen
• Maximaler Pixeltakt pro Kanal: 330 MHz
• Datenübertragungsrate bis zu 1,65 Gbit/s/s
• Auflösung bei Verwendung von DVI-Monitoren: 2048 x 1536 Bildpunkten
• Single Link bis 1600 x 1200 Pixel
• Dual Link bis 2048 x 1536 Pixel